Sie möchten, dass Ihr Vierbeiner sich rundherum wohl fühlt und sich gleichzeitig problemlos in Ihr Familienleben einfügt? Mit viel Liebe und Geduld, außerdem mit  Klarheit und Konsequenz von Anfang an, werden Sie das erreichen.
Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Ihr Hund geht mit Ihnen spazieren statt umgekehrt?
Er kommt, wenn Sie ihn rufen - oder auch nicht?
Er zerlegt Ihre Wohnung, wenn er alleine ist?
Er lässt Ihre Besucher hinein - aber nicht mehr hinaus?
Das Zusammenleben mit ihm klappt nicht so reibungslos
wie Sie sich das vorstellen? Das können sie ändern!

Viele Probleme im Zusammenleben mit Hunden sind auf Fehler bei der Erziehung des Welpen und Junghundes zurückzuführen.
Sie können sich und Ihrem neuen vierbeinigen Hausgenossen viel Ärger, Frust und Kosten ersparen, wenn Sie sich von Anfang an die richtigen Informationen und Hilfen verschaffen. Hunde sind intelligent und wollen gefördert werden. Von der Ausbildung zum Begleithund bis zu Agility (Hundesport) gibt es viele Möglichkeiten.


Wer bildet wann, wen aus?

Prinzipiell bilden wir nicht den Hund, sondern den Hundeführer aus!
In der Übungsstunde bekommt der Hundeführer gezeigt, wie man den Hund ausbildet, sprich welche Ausbildungsmethoden es gibt, welche Fehler vermieden werden sollten, wann und wie gelobt und wann und wie artgerecht "gerügt" wird.

Ab welchem Alter können Sie Ihren Hund ausbilden?

Natürlich sollte die Erziehung Ihres Vierbeiners bereits an dem Tag, an dem er das erste Mal zu Ihnen nach Hause kommt und seinen Fuß über Ihre Türschwelle setzt, beginnen! Mit der so genannten "Unterordnung" beginnen wir ca. ab dem 6. Lebensmonat. Mancher Hund hat es schon früher nötig und mancher muss erst noch ein bisschen älter werden, denn auch bei Hunden gibt es "Frühreife" und "Spätentwickler" (rasse- und charakterbedingt).
Sollte Ihr Hund noch nicht den sechsten Lebensmonat erreicht haben, dann können Sie mit ihm unsere Welpenspielstunde besuchen.

Unterordnung

Viele die ihren ersten Hund ausbilden wehren sich gegen das Wort "Unterordnung". Der Hund sollte doch ein gleichberechtigter Partner und Kumpel sein. Dieses Ziel kann man annähernd auch erreichen, aber eben nur annähernd und nicht ohne „Unterordnung“.
In der freien Wildbahn bzw. im Rudel herrschen keine demokratischen Strukturen. Durch Nervenstärke, Kraft und Gesundheit bildet sich ein Rudelführer heraus. Diesem Rudelführer ordnet sich das ganze Rudel bedingungslos in einer strengen  Hierarchie  (Alpha-Rüde, Alpha Hündin, Beta-Rüde, Beta-Hündin usw.) unter. Nur so kann das Rudel im täglichen Daseinskampf überleben. Lassen sie sich nicht täuschen, auch in ihrem Schmusehund ist dieser Urtrieb vorhanden.

Das bedeutet, unser geliebter Vierbeiner benötigt feste Strukturen, um sich wohl zu fühlen. Er muss und will seinen Platz im Rudel kennen. Bezogen auf unser gemischtes Rudel   (Mensch, Hund) müssen sie als menschlicher Rudelführer ihrem Vierbeiner immer wieder klar machen, wer der Herr im Haus ist, sonst macht er ihnen das klar und sie tun, was er will. Für den Hund ist das eine ganz normale Handlung, die ihm die Natur vorgibt. Die Unterordnungsübungen unterstützen Ihr Vorhaben, Rudelführer zu werden, bzw. zu bleiben.

Eine der ersten Übungen ist die Leinenführigkeit. An einer 1,00 m langen Führleine wird der Hund durch Lob, Leckerchen und auch Tadel daran gewöhnt neben Ihnen herzulaufen  und alle Wendungen und Drehungen freudig und aufmerksam mitzumachen. Es gibt wohl nichts unschöneres, als einen nach links, rechts, vorne oder hinten schießenden Hund mit seinem dahinter fliegenden gestressten Herrchen oder Frauchen.

Die nachfolgenden Übungen wie Sitz, Platz, Apportieren eines Gegenstandes, Gruppe usw. haben alle gemeinsam, dass sie den Ton angeben und der Hund ihnen folgt. Am Ende einer langen und intensiven Ausbildung, haben Sie den Partner und Kumpel, der ihre Wünsche schon erahnt, bevor sie diese ausgesprochen haben, mit ihnen als Rudelführer.

Fährte

Bei der  Fährtenausbildung wird der natürliche Trieb des Hundes, sich mit seiner Nase zu orientieren, dahingehend ausgebildet, sich längere Zeit auf einen bestimmten Geruch zu konzentrieren. Das Suchen selbst brauchen wir dem Hund nicht beizubringen, er kann es von Geburt an. In freier Wildbahn würde er aber immer dem  interessantesten, frischesten Geruch folgen, um möglichst schnell und ohne Umschweife zu seinem Futter zu gelangen.
Der Gebrauchshund aber soll sicherlich nicht sein Futter, sondern ggfls. unter Trümmern  oder Schneemassen einen verschütteten Menschen suchen.

In vielen Bereichen ist auch heute in unserer technisierten Welt die Nase des Hundes allen anderen Hilfsmitteln überlegen. Sie kennen sicher Berichte über Rauschgift-, Sprengstoff-,  Leichensuchhunde etc.

Schutzdienst

Die Ausbildung erfolgt über den Beutetrieb des Hundes. Auf der einen Seite werden triebliche Beuteveranlagungen genutzt und gefördert, auf der anderen Seite wird ein Höchstmaß an Beherrschung und Gehorsam gefordert. Bösartige oder unsinnige Behauptungen, die Hunde würden scharf gemacht oder die natürliche Beißhemmung würde reduziert, sind aus der Luft gegriffen und völlig falsch. Der Hund lernt bei der Ausbildung seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. Nur bedingt durch seine Nervenfestigkeit ist er auch in Lage, Kommandos und Befehle wahrzunehmen und diese natürlich auch zu befolgen.