Prüfung
"Er soll nur
hören, eine Prüfung braucht er nicht!"
Diesen Satz hören unsere Ausbilder regelmäßig von Hundebesitzern, die mit der
Ausbildung anfangen. Regelmäßig weisen wir auch darauf hin, dass
selbstverständlich
kein Vereinsmitglied mit seinem Hund eine Prüfung ablegen muss.
Nach einigen Übungsstunden stellen jedoch die meisten Hundeführer fest, dass die
Ausbildung sehr viel Spaß macht und sogar zum Hobby werden kann, nicht nur für
den Besitzer, sondern auch für den Hund!
Wie schön ist es doch, wenn eine Übung zum ersten Mal richtig klappt und Hund
und Herrchen oder Frauchen freudig über den Platz fegen. Ein Ziel, wie die
Begleithundeprüfung, gibt hier den Antrieb und man kann schon stolz sein,
wenn man mit seinem Hund diese Prüfung bestanden hat.
Übrigens liegt zwischen "gut hören" und der Begleithundeprüfung lediglich die
Exaktheit und die kann richtig Spaß machen, einfach mal ausprobieren!
Wir bieten die
Sport- und Gebrauchthundeprüfung an:Diese Ausbildung wird in drei Abteilungen unterteilt:
Fährtenhund
(Abteilung
A):
Eine Ausbildung die sehr viel Zeit und Motivation beider benötigt. Hier wird
das natürliche Verhalten des Hundes gefördert und weiterentwickelt. Der Hund
sucht hier z.B. auf Acker oder Wiesengelände eine vom Menschen hinterlassene
Spur, die je nach Schwierigkeitsgrad verschiedene Formen (Gerade, Rechteck)
aufweist.
Je nach Prüfungsstufe variieren die Fährten in Länge,
Alter, Anzahl der Winkel und verlorenen Gegenständen.
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Unterordnung/Begleithund (Abteilung B)
Auch hier muss der Hund mit seinem Hundeführer je nach
Prüfungsstufe verschiedene Übungen zeigen. Bei dieser Abteilung kommt es
darauf an, dass Hund und Hundeführer ein Team bilden.
Eine Ausbildung, die in der heutigen
Zeit jeder Hund mit seinem Hundeführer absolvieren sollte, hierzu gehört z.B.
bei Fuß zu gehen, SITZ und PLATZ auf Hörzeichen auszuführen. Ziel der
Ausbildung ist, sowohl Hund als auch Hundeführer an alltägliche
Stresssituationen
(Straßenverkehr,
Menschenmengen) heranzuführen und problemlos zu bewältigen. Eine bestandene
Begleithundprüfung ist Voraussetzung für jede weiterführende Prüfung im
Hundesport.
Schutzdienst
(Abteilung
C):
Diese Ausbildung setzt großes Fingerspitzengefühl aller Beteiligten voraus.
Schutzhunde werden NUR für den Sport ausgebildet und keinesfalls zur
Steigerung der Aggressivität. Die natürlichen Triebe des Hundes werden
gefördert und kanalisiert.
Der natürliche Spiel- und Beutetrieb des Hundes wird kontrolliert gefördert.
Der Spielpartner (Scheintäter)
konfrontiert den Hund mit Angriffs- oder
Fluchtverhalten. Der Schutzarm wird vom Hund als Beute betrachtet.
Gleichzeitig sind Übungen aus Abteilung B integriert.